Projekt Bildungszentren

"Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht" - Heinrich Heine - 

Wir leben in einer bildungsbasierten Wissensgesellschaft und müssen uns im Rahmen der Globalisierung dem internationalen Wettbewerb stellen. Selbst Schwellenländer wie Indien und Brasilien haben uns in Bezug auf Bildung und Motivation der Jugend überholt.
Die Bildung der heranwachsenden Generation ist die Zukunft unseres Landes. Unsere Gesellschaft kann es sich nicht leisten, junge Menschen aufgrund ihrer Herkunft abzuhängen.

Wenn das bestehende Bildungssystem nicht ausreicht, wollen wir Jugendbildungszentren schaffen, um die Arbeit der Schule und der Eltern zu unterstützen.
Ist es nicht verrückt, dass unsere Wirtschaft Hochqualifizierte in fremden Ländern wie zum Beispiel Indien suchen muss und wir eine Schwemme von Jugendlichen haben, die kaum einen Hauptschulabschluss schaffen?
Diese Situation, dass es zu wenig qualifizierte Schulabgänger gibt, wird sich weiter verschärfen!

Das Angebot
Wir wollen bundesweit Bildungszentren errichten, um Kinder aus Doppelverdienerhaushalten und sozial schwachen Familien kostenlosen Nachhilfeunterricht und eine qualifizierte Betreuung bei ihren Hausaufgaben zu geben.
Doppelverdienerfamilien werden auf diese Weise entlastet, die Kinder können bis 17 Uhr betreut werden. Für Schüler aus den so genannten "bildungsfernen Kreisen" steht eine pädagogische Unterstützung zur Verfügung, die die Eltern entlastet. 
Durch den kostenlosen Nachhilfeunterricht haben auch Kinder aus sozial schwachen Familien die Chance, in der Schule Schritt zu halten.

Betreuer
Um dabei mitzuhelfen den Arbeitsmarkt zu entlasten, kooperieren wir mit der zuständigen Arbeitsagentur und der ARGE in der jeweiligen Stadt und bevorzugen Menschen mit pädagogischer Vorbildung oder aus sozialen Berufen, die qualifiziert sind mit jungen Menschen umzugehen und über das erforderliche Wissen verfügen, aber dennoch im Augenblick ohne Stellung sind.

Räume
Nach Möglichkeit möchten wir das Jugendamt und/oder Schulamt der jeweiligen Gemeinde einbinden und hoffen auch auf die Unterstützung und Beratung durch die Schulen. Wenn die Stadt oder die Schulen keine geeigneten Räume zur Verfügung haben, werden wir über die regionalen Medien auf die Suche gehen und Räume anmieten.

Einrichtung
Hier wollen wir dem Geschmack der Jugendlichen entgegenkommen und eine funktionale, aber auch angenehme Atmosphäre zum Wohlfühlen schaffen. Neben dem Mobiliar benötigt jedes Zentrum noch die Technik für die Wissensübermittlung und geeignete Computer mit Internetanschluss.

Finanzierung
Wir wollen uns nicht nur auf öffentliche Förderung verlassen und rufen eine Spendenorganisation ins Leben, die mit den Mitteln modernen Fundraisings Spenden zur Finanzierung des Projektes einwirbt und Sponsoren findet. Als gemeinnütziger Verein sind wir autorisiert, eine steuerlich verwertbare Zuwendungsbestätigung auszustellen. Die gesammelten Spenden stellen wir unter die Mittelverwendungskontrolle durch einen Notar oder Ehrenberufler.

Öffentlichkeitsarbeit
Auf unseren Internetseiten informieren wir über den Sachstand der einzelnen Projekte und danken hier auch öffentlich unseren Förderern. Die geplanten Lernzentren stellen wir bei der Stadtverwaltung, den Schulen und anderen gemeinnützigen Trägerverbänden vor. Um die benötigten Finanzierungsmittel zu bekommen, starten wir eine Informationskampagne auf kommunaler, regionaler und überregionaler Ebene. Dabei schalten wir die ortsansässigen und bundesweiten Medienvertreter ein und informieren auch hier über die Fortschritte.