Besser Jugendimpulse statt Jugendgewalt!

Die deutsche Wirtschaft boomt, aber wann kommt der Aufschwung bei der Bevölkerung an? 
Über 3 Millionen Kinder in unserem Land, das ist jedes sechste, leben offiziell unter der Armutsgrenze.
Hinzu kommt die Dunkelziffer der Menschen, die auch in Armut leben, aber sich schämen Sozialhilfe zu beantragen.
Akademikerfamilien und "Bessergestellte" vermehren sich kaum noch. Für Nachwuchs sorgen meist die sogenannten "Billdungsfernen Kreise der Unterschicht". Aber die Kinder aus diesen Familien haben auf Grund mangelnder Motivation und Qualifikation immer weniger Bildungs- und soziale Aufstiegs-Chancen. 
Freunde - da müssen wir etwas tun! 

Wäre die Politik ehrlich, müsste sie zu den Millionen Arbeitslosen noch die von der Arbeitsagentur in 1 Eurojobs vermittelten und “Geringfügig Beschäftigten” hinzu zählen, dann sind es über 7 Millionen Menschen mit ihren Familien und Kindern, die in echter Armut leben - Tendenz steigend. Das ist nicht nur tragisch für die Betroffenen, sondern auch Zündstoff für die gesamte Gesellschaft.

Früher in der Agrar- und Industriegesellschaft galten Kinder als Segen und Arbeitskräfte. Heute leben wir in einer bildungsbasierten Informations- und Wissensgesellschaft, die keinen Platz für “Geringqualifizierte” hat. Welche Chance haben Kinder aus der sogenannten Unterschicht, den bildungsfernen Kreisen? Ohne die Hilfe unserer Gesellschaft werden Menschen zu Sozialkarrieren und sogar in die Kriminalität geboren.
Babys, Kleinkinder und Jugendliche, die nie eine Chance haben - es sei denn wir tun was!

Im Rahmen unseres Programms “Jugendimpulse” möchten wir Bildungsanreize und Lernmotivation geben, die Kinder in ihren Familien nicht erhalten. Außerdem wollen wir Lernzentren einrichten, in denen Kinder nach der Schule von Studenten und qualifizierten Pädagogen bei den Hausaufgaben unterstützt werden. Dort erhalten diese Heranwachsenden auch kostenlosen Nachhilfeunterricht, den sich die Familie nicht leisten kann.
Hierfür brauchen wir geeignete Räume, qualifizierte Leute, Technik und Einrichtung. Das alles kostet Geld und darum bitten wir Sie um Ihre Hilfe.

Haben Sie sich einmal gefragt, warum es Chic in unserem Land ist, sich für weit entfernte Gegenden zu engagieren. Nun, die Mittelverwendungskontrolle findet dort kaum statt und so ist aus dem tiefsten Busch ein „Kickback“ der Gelder in eine (steuer)freundliche Region der Erde viel leichter, als aus dem gut kontrollierten Deutschland. Aber auch wir brauchen in Deutschland Kitas, Kindergärten und Bildungsstätten für betreutes Lernen nach der Schule, damit unsere Jugend motiviert wird etwas zu lernen und einen ordentlichen Beruf zu ergreifen, statt auf der Straße der Gewalt zu verfallen.

Helfen Sie uns helfen und bevor Sie für Afrika spenden, denken Sie bitte einmal daran, dass diese Kinder in Afrika Ihnen nicht aus Not das Navi aus Ihrem Auto klauen oder anderen Menschen Gewalt antun. Nur wenn wir Kinder aus sozial benachteiligten und oft bildungsfernen Schichten eine Chance geben und in die Zukunft mitnehmen, tragen wir dazu bei, sie vor einer Sozialhilfekarriere und Kriminalität aus Armut zu bewahren.